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Globaler Temperaturanstieg um 4 Grad steht bevor

 

Laut neuer Klimastudie des Met Office geht der Klimawandel schneller voran als bisher angenommen. Wissenschaftler des Met Office Department of Energy and Climate Change (DECC) fanden heraus, dass bis zum Ende des Jahrhunderts mit einer globalen Erwärmung um 4 Grad Celsius gerechnet werden kann wenn die Treibhausgasemissionen weiter zu- statt abnehmen.

 

Dr. Richard Betts, Leiter der Forschungen über Klimaeinflüsse des Met Office Hadley Centre geht davon aus, dass die Auswirkungen der Erwärmung bereits in den nächsten Jahren spürbar werden. Eine weltweite Erwärmung von durchschnittlich 4 Grad führt weiters zu seltenerem Regenfall im Westen und Süden Afrikas, in Zentralamerika, im Mittelmeerraum und an Teilen der australischen Küste, wodurch diese Regionen mit einem noch größeren Temperaturanstieg (10 Grad oder mehr) rechnen müssen.

Andererseits droht anderen Regionen wie zum Beispiel Indien ein Anstieg der Regenfälle von 20% oder mehr, wodurch hier wiederum Überschwemmungsgefahr besteht.

 

Pole schmelzen, Naturkatastrophen häufen sich, Landstriche trocknen aus während anderen Regionen Überschwemmungen drohen. Dies führt unweigerlich zu Lebensmittel- und Trinkwasserknappheit und hat Auswirkungen auf die Gesundheit der Menschen.

 

Aufhalten lässt sich der Klimawandel nicht mehr. Allerdings besteht die Möglichkeit den Temperaturanstieg zu halbieren, sofern die Treibhausgasemissionen im nächsten Jahrzehnt rapide abnehmen.

 

Das DECC ruft die Welt daher dazu auf beim Klimatreffen in Kopenhagen im Dezember konkrete Pläne zu entwickeln um den Temperaturanstieg unter 2 Grad Celsius zu halten.

 

Amerikas Präsident Barack Obama und auch Chinas Staatspräsident Hu Jintao schienen beim UNO Klima-Gipfel in New York diesen Monat erstmals bereit ihren Beitrag zur Reduktion an Treibhausgasemissionen zu leisten.

 

 


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