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"A consultant is a man who knows 99 ways to make love, but doesn't know any women" (Old IT Wisdom)

Filmkritik: Everybody’s fine

  

 
 
 
 
 
 

Worum geht’s:

Frank Goode (Rober De Niro) erwartet seine vier Kinder über die Feiertage. Nach dem Tod ihrer Mutter hat es sie in alle Winde verstreut und der Familienvater freut sich, alle einem Tisch zu versammeln. Als ihm kurz vor dem Ereignis alle absagen, packt Frank kurzerhand einen Koffer – wenn der Berg nicht zum Propheten kommt…

Auf dem Weg zu seinen Kindern und seiner Reise durch unterschiedliche Bundesstaaten Amerikas muss Frank feststellen, dass er scheinbar doch nicht der tolle Vater war, für den er sich gehalten hat und dass ihm seine Kinder, überraschend überzeugend gespielt von Sam Rockwell, Drew Barrymore und Kate Beckinsale, fremder geworden sind, als es ihm lieb ist.

Meinung:

Filme wie dieser bieten immer wieder die Möglichkeit, ordentlich auf die Tränendrüse zu drücken. Robert De Niro liefert eine, wie immer, tadellose Performance ab, die einem in so machen Momenten durchaus ein mitleidiges Seufzen entringt, jedoch nie in Richtung Schmalztopf abdriftet. "Everybody’s fine" zeigt uns eine ernüchternde Sichtweise auf das Leben und wie wir uns ungewollt von unseren Liebsten entfernen. Man wird nach diesem Film vermutlich keine fröhlichen Lieder dahinträllern, aber ganz bestimmt die eine oder andere Minute daran denken, wie verdammt schnell unser Leben doch an uns vorüberzieht.

Fazit:

Toll gespieltes Ensemblestück über Familie und Zusammenhalt

Wertung:

 


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