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Mumien Geheimnisse: Nuklearwissenschaft enthüllt Mysterien

Wurde König Tut wirklich ermordet? Starb der große Pharao Ramses der II aufgrund einer Wirbelsäulenerkrankung?

Die Antworten auf diese antiken Rätsel liegen in ägyptischen Mumien.
Heutzutage werden diese Rätsel durch die moderne Wissenschaft  der Paleoradiologie aufgedeckt.

Die Paleoradiologie nutzt nukleare Techniken wie Röntgenstrahlung, Computertomographie und Magnetzresonanztomographie um Artefakte, Skelette, Mumien und Fossilien zu studieren.
Viele Museen weltweit verwenden die nuklearen Technologien um ansonsten versteckte Details zu entdecken um die historischen Puzzles zusammensetzen.

Dr. Rethy Chhem, Direktor der IAEA Abteilung für menschliche Gesundheit, hat mehr als 150.000 Skelettstudien in klinischer Praxis gelesen und ist ein Experte im Gebrauch der Paleoradiologie. Er sagt dass die Wissenschaft ein Schlüssel ist, der Radiologisten Einsicht in das frühere Leben der Mumien gibt und Details verrät wie Geschlecht, Alter zum Zeitpunkt des Todes und Krankheiten.

Dr. Chhem zitiert den Fall des Pharaonen Ramses des II in welchem Röntgenstrahlen halfen um historische Fragen zu lösen. Eine Frage die über die Jahrhunderte offen blieb, war ob Ramses der II wirklich an Spondylitis Ankylosans litt, einer arthritischen Krankheit die das Rückgrad betrifft.

Die Röntgenstrahlen enthüllten, dass Ramses keine Erkrankung der Wirbelsäule hatte laut Dr. Chhem mit der Anmerkung, dass sich dies gut mit seiner Biographie trifft die ihn als großen Krieger beschrieb.

Die Röntgen Technologie existiert seit 1896 und Computertomographie seit 1979.
Fortschritte seit dieser Zeit machen diese Technologien immer exakter und schneller.
Neuere Prototypen der Computertomographie können zusätzliche Einsicht gewähren über den Gesundheitszustand und die Ernährung der antiken Mumien.

Die Technologie ist so rapide angestiegen dass laut Experten jetzt ein Datenüberfluss besteht.
Im September 2008 wurde eine fortgeschrittene CT Technologie namens iCT („i“ für intelligent) in Chicago, USA in einem Spital benutzt  um eine wohlhabende ägyptische Priesterin namens Meresamum zu untersuchen wie Archäologie Magazine berichten.
Sie war die erste Mumie die mittels iCT gescannt wurde.
Durch 3D Bilder können Paleoradiologen auf virtuellem Weg die Mumie erforschen.
Diese Vorgehensweise ist nicht intrusiv und belässt die Mumie intakt, unberührt und unversehrt.

 

Die Messungen von Meresamum waren so präzise sodass der Scan in der Lage war 30 Billionen Messungen zu extrahieren.
Die gesammelten Rohdaten waren 1000mal größer als jene die 1990 zur Verfügung standen. Das resultierende Profil der Priesterin bietet Details über ihr Aussehen, Gesundheit, Essgewohnheiten und Lebensstil. Die vollständigen Daten werden mehr als ein Jahr benötigen um analysiert zu werden.

Die IAEA hilft interessierten Ländern, nukleare Technologien zum Zweck von archäologischen Studien und zur kulturellen Bewahrung anzuwenden.
Nukleare analytische Techniken und Abbildungssysteme sind in vielen Gebieten weit verbreitet.
Die Methoden beinhalten Neutronenaktivierung, Protonen induzierte Röntgenemissionen, Beschleuniger-Massenspektrometrie, Röntgenfluoreszenzanalyse und Computertomographie.
Anwendungen reichen von Kunst und Kultur Untersuchungen bis zum Überwachen von Pestiziden in Milch um Antworten auf die plötzlichen Tode von jungen Männern im Nordosten von Thailand herauszufinden.
Die nuklearen Methoden rangieren auch unter den besten Hilfsmitteln zum Überwachen der Umweltverschmutzung.



 


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