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Osmosekraftwerk – neue Technologie zur Energiegewinnung

 

Überall dort wo Flüsse ins Meer münden, fließen auch ungeheure Engergiereserven. Diese sollen nun zur Energiegewinnung genutzt werden.

Vorschläge für Osmosekraftwerke wurden erstmals in den 1970er Jahren publiziert. Konkrete Forschungs- und Entwicklungsprojekte gibt es seit der zweiten Hälfte der 1990er Jahre. Norwegen nahm am 24. November die erste Testanlage dieses neuen Kraftwerktyps an Oslos Küste in Betrieb.

Osmosekraftwerke nutzen den Unterschied im Salzgehalt zwischen Süßwasser und Meerwasser um daraus Energie zu gewinnen und Strom zu erzeugen. Diese Technologie greift auf die Kraft der Osmose zurück, welche saubere und erneuerbare Energie mit einem globalen Potenzial von 1600 bis 1700 Terawattstunden erzeugen kann.
Soweit ist diese Technologie allerdings noch nicht. Noch kann die Anlage nur eine Herdplatte erhitzen.

Die Turbine der Anlage läuft nur mit der Energie, die aus dem Konzentrationsunterschied zwischen Süß- und Salzwasser entsteht. Befindet sich zwischen ihnen ein Filter, der nur für Wasser, nicht aber für das gelöste Salz durchlässig ist, so setzt sich das Wasser scheinbar von alleine in Bewegung: In dem natürlichen Bestreben, den Konzentrationsunterschied auf beiden Seiten zu verringern, fließt reines Wasser durch die Membran in die salzige Lösung. Der aufgebaute Druck auf der Seite des Salzwassers treibt anschließend die Turbine an.

Der norwegische Energiekonzern Statkraft arbeitet darauf hin dieses Prinzip bis 2015 kommerziell nutzen zu können. Während das Versuchskraftwerk in Tofte in der Nähe von Oslo nur für eine Leistung von 2000 bis 4000 Watt ausgelegt ist bestehen bereits Pläne für ein größeres Osmosekraftwerk, welches in Zukunft 10000 Haushalte versorgen soll.

Bislang ist die sehr teure Technik aber noch nicht rentabel. Die für diese Technik benötigten Membranen müssen erst entwickelt werden. Trotzdem rechnet Statkraft mit einem erfolgreichen Projekt.

 

 


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