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Österreichs Universitäten brennen

Ausgehend von Besetzungen an der Akademie der bildenden Künste in Wien und des Audimax der Uni Wien wurde eine Studentendemonstration im großen Ausmaß losgetreten. Im ganzen Land werden Hörsäle besetzt und für Plenums verwendet, die die Diskussion zum Thema Bildung an Universitäten unterstützen. Demonstrationen auf den Straßen sollen auf den Bildungsabbau an den Universitäten hinweisen.

 

Immer mehr Organisationen und Universitäten erklären sich solidarisch gegenüber den Streikenden. Im ganzen Land wird diskutiert.

Die Forderungen sind breit gefächert. Unter anderem wird für
•    freie Bildung für alle,
•    gegen eine Ökonomisierung von Lehre und Forschung,
•    für eine Demokratisierung der Universitäten und
•    eine Ausfinanzierung der Universitäten
demonstriert.

Aber nicht nur in Österreich wurde man auf die Situation an den Universitäten aufmerksam. Weltweit werden die Besetzungen mitverfolgt und teilweise unterstützt. Diskussionen in einem neuen Ausmaß sind möglich.

Sämtliche Plenums im Audimax der Uni Wien und im HS1 der TU Wien können im Internet via LiveStream mitverfolgt werden. Über twitter und Chat kann live mitdiskutiert werden, auch wenn man nicht im Hörsaal anwesend ist.
(http://www.ustream.tv/channel/unsereuni, http://www.ustream.tv/channel/tu-brennt)

Diese mediale Unterstützung macht es möglich ein breites Publikum zu einer Diskussion anzuregen und auch aktiv mitdiskutieren zu lassen.

Ein weiteres Phänomen zeichnet sich ab. Wie Prof. Purgathofer, ein Plenumsredner im HS1 der TU Wien  treffend formulierte: "Mich fasziniert, wie sich diese "passive" Generation vollkommen ohne Hilfe der politischen Klasse organisiert.“
In der Tat gingen die Besetzungen von keiner politischen Klasse aus, die ÖH hat sich erst später zu den Verhandlungen gemeldet. Keine Einzelpersonen stehen im Hintergrund sondern jeder und jede kann seine Ideen einbringen und sich beteiligen.

In Arbeitsgruppen werden verschiedene Ausgangsszenarien durchdacht und langsam formen sich konkrete Forderungen, während die Politiker die Lage scheinbar noch immer nicht ernst nehmen. Aber ohne ein Entgegenkommen werden sich die Besetzungen nicht auflösen. Dazu stehen bereits zu viele Menschen hinter den Besetzern und ziehen mit ihnen an einem Strang.

Link: http://unsereuni.at/
 

 


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